Der Hospizgedanke


„Die Sterbenden sind bis zum letzten Augenblick ihres Lebens wichtig,
wir werden alles dafür tun, damit sie nicht nur
in Frieden sterben, sondern auch bis zuletzt leben können.“


Cicely Saunders
(Gründerin der Hospizbewegung)

Das menschliche Leben wird von seinem Beginn bis zu seinem Tod als ein Ganzes gesehen. Es verliert seine unantastbare Würde in keinem Augenblick. Kranke Menschen sollen, wenn dies möglich ist, zu Hause sterben dürfen, umsorgt und begleitet von ihrer Familie, ihren Freunden und Betreuern. Dabei sollen ihnen die Erkenntnisse der Palliativmedizin zu Gute kommen. Die Hospizbewegung möchte dazu beitragen, dass Schwerstkranken ein würdiges Leben bis zuletzt gewährt werden kann.

Die Hospizarbeit entspricht christlichen Wertvorstellungen und fühlt sich ihnen verpflichtet. Die lebensbejahende Grundidee, die den Tod als einen Teil des Lebens sieht, schließt eine aktive Sterbehilfe aus. Das Sterben soll aber auch nicht unnötig hinausgezögert werden.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unseres Hospizdienstes möchten jedem sterbenden Menschen, unabhängig von dessen religiöser Einstellung, Nationalität, Weltanschauung oder Krankheitsbild mit Achtsamkeit, Wertschätzung und in Wahrhaftigkeit begegnen.